IDAHO 2009

Posted on Mai 18th, 2009 by moi-lydia.
Categories: Allgemein.

Gestern war der International Day Against Homophobia and Transphobia (IDAHO). Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass er einen Tag nach der gewaltsamen Niederschlagung mehrerer Demonstrationen für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender in Russland im Rahmen des Eurovision Song Contest begangen wurde.

Das folgende Video wurde von Nutzern des sozialen Netzwerks gays.com erstellt. Es mag etwas kitschig geraten sein, aber der Botschaft tut das keinen Abbruch.


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Lass ein bißchen Charlie in dein Leben.

Posted on März 2nd, 2009 by moi-lydia.
Categories: Allgemein.


Mit diesem Goldstück. Einfach göttlich. Die Armbewegungen, der Mann in der Mitte, das Publikum, die Bühne. Es gibt so viel zu sehen. Also let the Charlie into your life.

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The Importance of Being Earnest

Posted on Mai 21st, 2007 by moi-lydia.
Categories: Allgemein.

Da sich meine Auslandserfahrung langsam dem Ende zuneigt und ich meine Kulturbeobachtungen nun erstmal im fernen México weiterfuehre, wird es wohl Zeit fuer ein paar ernsthaftere Gedanken. Wie man ein der Post-Zahl verteilt auf die beiden Semester leicht ablesen kann, sind mir die Amerikaner zwar nachwievor weird, aber auch immer mehr lieb und vertraut geworden. Und mehr und mehr draengten sich in die Diskussionen am international table (direkt gegenueber den schreienden Footballern und in sicherer Entfernung zu den Superfreaks in der Ecke) auch Ueberlegungen ueber unsere eigenen Kulturen.

Das Unverstaendnis meiner nicht-europaeischen Freunde ob der Tatsache, dass ich keine deutsche Flagge besitze, der Vorwurf unser alteingesessenen Franzoesin aus Grenoble die neue Pariserin sei zu “parisian”, generelle Verstaendnislosigkeit dem hollaendischen Humor gegenueber - das waren nur einige Symptome der zunehmenden Selbst- und Fremdanalyse, die ein Auslandsaufenthalt wohl zwangslaeufig mit sich bringt.

Und weil ich hier in Toluca interessantere Dinge zu tun habe (fernsehen, essen und schlafen zB) als das genauer zu hinterfragen, verweise ich euch lieber an eine Serie von Spiegel-Essays, die sich durchaus unterhaltsam Gedanken machen ueber das Deutschlandbild der Franzosen, Englaender, Italiener und im Allgemeinen -und dabei mindestens genausoviel ueber jene offenbaren. 

Viva México,

lydia  

EDIT: Tja, es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Spiegelmacher entdecken, dass die Links auf meinem Blog eine bisher unangezapfte Geldquelle sind und meine zwei treuen Leser zur Kasse bitten. Dass es allerdings schon nach einem Tag soweit sein wuerde, damit konnte wohl niemand rechnen. Immerhin, der letzte Artikel (im Allgemeinen) ist noch frei zugaenglich. Jetzt sehe ich mich allerdings gezwungen, eine kurze Zusammenfassung der anderen drei zu geben (vielen Dank, Herr Spiegel).

1. Franzosen moegen Berlin und sind fasziniert von den vielen nackten Menschen in Deutschland (da man sich in Frankreich natuerlich mit viel mehr Stil nackig macht). Verstehen aber nicht, dass deutsche Politiker keine Austern und Champagner beim Freundschaftsdinner haben wollen. 

2. Englaender sind immer noch boese wegen dem Krieg und so. Moegen ja ausserdem Festland-Europaer im Allgemeinen und Hunnen im Besonderen nicht- vor allem wenn die teure Autos fahren, die sich Englaender lange nicht leisten konnten. Daher die bloeden Schlagzeilen in der Sun (und die Bikini-Fotos von Angi). Sind aber seit der WM ein bisschen gnaediger den Deutschen gegenueber, auch wenn englische Schueler nachwievor lieber nach Bosnien in den Urlaub fahren wuerden.

3. Italiener moegen uns Angi, uns Papst und die Fuenfprozentklausel. Also generell alles in Deutschland, was in Italien nicht funktioniert. Gewinnen gerne gegen uns im Fussball, vermutlich wegen Minderwertigkeitskomplex.

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Von Frauen (und Männern?)

Posted on Mai 1st, 2007 by moi-lydia.
Categories: Allgemein.

Frauen sind ja so kompliziert. Es folgt Blabla, Floskel Floskel, Venus Mars, Klischée. Scheinbar vor allem dann, wenn mann sie in die Kiste bekommen will. Diesem Problem hat sich nun dankenswerterweise Men’s Health angenommen und diesen praktischen Frauenratgeber mit dem vielversprechenden Titel “Sie will Sex” auf GMX zweitverwertet.

Was folgt ist eine durchaus amüsante Aneinanderreihung der ältesten Klischees mit solcher Inbrunst, dass man dem Autor fast abnimmt er habe schon einmal eine Frau richtig verstanden und folgerichtig flachgelegt. Dazu handfeste Ratschläge im Stile von “Fragen Sie sich also nicht länger, was die Dame für ein Problem hat, nur weil sie fünfmal am Tag auf Ihrer Schreibtischplatte sitzt, greifen Sie ihr endlich unter den Rock!”.

Und als wäre das nicht genug gibts an anderer Stelle eine Orgasmus-Checkliste zum Selbermachen. Der Trick hier:Schlagen Sie direkt nach dem Sex vor, einen Horrorfilm anzuschauen. Sagt sie ja, war alles nur gemogelt.”

Na also, hamma das auch wieder.

lydia

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Re

Posted on April 12th, 2007 by moi-lydia.
Categories: Allgemein.

Auf mehr (i.e. zwei)-fachen Wunsch hin melde ich mich mal wieder aus dem nach wie vor kalten Minnesota. Global warming mein Hintern, gestern hat es hier mal wieder geschneit. Die Uni plätschert so vor sich hin, die Kids im Dorm trinken, rauchen und stecken Scheiße in die Mikrowelle - alles beim Alten.
Ami la vista,

lydia

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Voilà

Posted on März 6th, 2007 by moi-lydia.
Categories: Allgemein.

Hier meine Porno-Karre! Der tüchtige moto Rajat - getauft nach seinem indischen Vorbesitzer und dessen Lieblingswort “fetter Rajat” in Hindi. Leider noch etwas schneebedeckt nachdem wir abgeschleppt wurden. Fragt nicht (ernsthaft.)

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Baba,

lydia

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Minnesota hurrah

Posted on März 2nd, 2007 by moi-lydia.
Categories: Allgemein.

Das es hier schneit wie seit 15 Jahren nicht mehr (laut eines betrunkenen freshmen jedenfalls) und auf dem Parkplatz der Schnee zu 4 Meter hohen “Mauern” aufgetürmt wurde, habe ich zum ersten Mal in meinem Leben; na? Genau: schneefrei.

Ich liebe Minnesota,

lydia

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Kälte (ein Stück von moi lydia)

Posted on Februar 9th, 2007 by moi-lydia.
Categories: Allgemein.

Lange wurde es uns hier angekündigt, jetzt ist es soweit - es herrscht Winter in Minnesota. Winter bedeutet konstante ca. 20 cm Schnee auf dem Campus mit gelegentlichem Neuschnee über Nacht. Winter bedeutet hier außerdem zwischen -30 und -15 Grad Celsius (und letzteres ist hier warm - sprich sweatshirt Wetter). Nicht zuletzt bedeutet Winter dass

1. meine Nase (genauer die feinen Härchen darin) einfriert, sobald ich nach draußen gehe. Ein Gefühl wie Niesreiz, bloß in kalt.

2. meine Haare einfrieren, so ich denn den Fehler mache ebensolche nass nach draußen mitzunehmen. Ist kein Scherz und mir passiert als ich mich nach dem Sport erfrischen wollte. Innerhalb weniger Sekunden hat man Eis-Rastas, die sich aber immerhin beliebig formen lassen.

3. meine Augen fast zufrieren, da sie durch den hellen Schnee geblendet meist zu tränen beginnen, wenn ich nach draußen gehe.

Dass ich mit meinen Plastiksohlen ständig ausrutsche muss ich wohl nicht erwähnen. Glücklicherweise kann ich außerdem berichten, dass ich im Zuge meiner akademischen Weiterbildung kürzlich ein Bier in die Bibliothek geschmuggelt habe.

Yay me und warme Grüße,
lydia

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Dingeling, hier kommt der Eiermann

Posted on Februar 1st, 2007 by moi-lydia.
Categories: Allgemein.

Wie der Überschrift zu entnehmen bin ich wieder gut heimgekehrt in mein kleines Zimmerchen, das nach dem hochzeits-/hausbedingten Auszug meiner Mitbewohnerin gar nicht mehr so klein ist. Und nach der netten Begrüßung durch meine Lieblings Mensa-Frau (”It’s good that you’re back.”) fühle ich mich schon wieder erstaunlich zuhause hier. Natürlich werde ich jetzt auch meinen blogmütterlichen Pflichten wieder häufiger nachkommen.

Heute belasse ich es mit einem kurzen Hinweis auf den Zwiebelfisch Bastian Sick, der nun auch herausgefunden hat, was wir schon lange wissen: In Trier nimmt man keine Drogen -man holt sie.
Good to be back,
lydia

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Luft anhalten

Posted on Dezember 16th, 2006 by moi-lydia.
Categories: Allgemein.

und ganz tief durchatmen. Für moi gehts hier zumindest vorläufig dem Ende zu und der erste Abschied rückt näher.

Da mich niemand über Begrüßungsfeiern zu meinen Ehren informiert hat, habe ich die Sache mal wieder selbst in die Hand genommen und ein bißchen was vorbereitet.

Wenn du das hier liest und weder

a) ein Sittenstrolch bist
b) mich gar nicht kennst/magst
c) stinkst

bist du herzlich zu meiner joint-venture/welcome back-Party mit Dani eingeladen, Freitag den 22. bei mir. Und ich will keine Klagen hören von wegen Weihnachten und Einkaufsstress - ich habe jetlag und komm trotzdem (vielleicht). Ah, um Rückmeldung wird gebeten.
See ya,
lyd ia

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